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In zehn Jahren durchatmen

Bericht vom 05.07.2011 (Frank Schipper)

Quelle: VERENA LEIDIG, Norderneyer Badezeitung

Der Bau am ehemaligen Jugendgästehaus des TuS Norderney am Sportplatz geht voran

Norderney – Die Bauarbeiten an dem ehemaligen Jugendgästehaus des TuS Norderney haben vor vier Wochen begonnen und gehen voran. Von außen verweisen die Bauzäune und Materialien auf das, was innen geschieht. Das Haus am Sportplatz an der Mühle ist eine einzige Baustelle. Wände wurden auf beiden  Etagen gezogen, so dass die zukünftigen Wohnungsabmessungen erkennbar werden.
19 Wohnungen sollen in dem Gebäude entstehen. Gedacht sind sie für Singles, auch für  Alleinerziehende mit Kind wären sie geeignet, sagt TuS-Vorsitzender Manfred Hahnen, der sich mit Kassenwart Manfred Forner viel um das Projekt kümmert. Die Wohnungen werden unterschiedlich groß sein: von 25 bis 40 Quadratmeter. Zu allen Wohnungen gehören ein Wohnzimmer mit Küchenzeile, ein Schlafzimmer und ein Bad. Die bisherigen zwei Etagen des Hauses werden um eine Etage aufgestockt.
Noch steht nicht fest, wer für die Vermietung der Einheiten verantwortlich sein wird. Der TuS wünscht sich einen Vermieter, der das gesamte Haus verwaltet und führt zurzeit Gespräche unter anderem mit der Stadt und dem Staatsbad sowie mit den Wirtschaftsbetrieben Norderney, sagt Hahnen. Die Kaltmieten werden voraussichtlich zwischen 380 bis 450 Euro betragen, schätzt Forner. Schon jetzt lägen Bewerbungen vor, sagt er.
Verwirklicht wird auch ein Punkt, der den TuS-Mitgliedern besonders wichtig war: Im Erdgeschoss wird ein rund 130 Quadratmeter großer Raum als Mehrzweckhalle für den Verein zur Verfügung stehen und mit einem Mehrzweckboden ausgelegt.  Angrenzend werden sanitäre Anlagen eingerichtet. Die Halle kann für Versammlungen und Kurse wie Reha-
sport, Tanzen oder Spinning genutzt werden. So könne das Angebot für die rund 1300 Mitglieder erweitert werden, sagt Forner. Der Ausgang führt zum Sportplatz hin auf die Terrasse, so dass der Verein diesen Außenbereich nutzen kann. Nebenan wird die Geschäftsstelle ein neues Büro beziehen, das von der Straße aus erreichbar ist. In der Übergangszeit ist die Geschäftsstelle nur telefonisch erreichbar: Über die Rufumleitung ist Manfred Hahnen erreichbar.
Von außen wird das dann dreistöckige Haus seine Optik ändern, nicht aber die Farbe: Der Bau wird isoliert und dann wieder mit einer roten Klinkerfassade versehen. Für die Arbeiten wurde als Generalunternehmen die Firma Göhrs aus Essen engagiert. Sie habe die Maßgabe erhalten, für die Gewerke Norderneyer Unternehmen bevorzugt zu beauftragen, betont Hahnen.
Das Haus trug sich nicht mehr und musste dringend renoviert werden: Forner sagt, dass es einen Reparaturstau von rund 850000 Euro gegeben habe und jährlich rund 30000 Euro investiert wurden.
Die Zukunft des Hauses war längere Zeit diskutiert worden. So waren auch der Bau eines Hotels oder eines neuen Jugendgästehauses angedacht. Die Mehrheit der  Mitglieder hatte sich bei einer außerordentlichen Versammlung im Mai für den Bau eines Personalwohnheimes ausgesprochen.
„Wir hoffen, dass wir in zehn Jahren durchatmen können“, sagt der Kassenwart. Wenn alles gut geht, sollen Anfang nächsten Jahres die ersten Mieter einziehen.

Bilder zum Bericht: